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Bild-Tools

PNG-Bilder online komprimieren

PNG-Dateien drastisch verkleinern und dabei die Transparenz beibehalten: Dieses Tool nutzt die Palettenquantisierung – dieselbe Technik, die auch hinter TinyPNG steckt – und läuft vollständig in Ihrem Browser. Bei Screenshots, Logos und UI-Grafiken lassen sich in der Regel 50–70 % an Dateigröße einsparen, ohne dass ein sichtbarer Unterschied erkennbar ist.

Weniger Farben = kleinere Datei; bei den meisten Grafiken sind 256 Farben optisch nicht zu unterscheiden

    Was ist dieses Tool?

    PNG ist verlustfrei, daher gibt es keine „Qualitäts“-Einstellung, die man herabsetzen könnte – eine einfache Neukodierung bringt kaum etwas. Echte PNG-Komprimierung funktioniert anders: Durch die Palettenquantisierung wird das Bild auf eine sorgfältig ausgewählte Farbpalette (bis zu 256 Farben) reduziert. Da Screenshots, Logos und Benutzeroberflächengrafiken ohnehin selten mehr unterschiedliche Farben verwenden, wird die Datei um 50–70 % kleiner, ohne dass sich das Erscheinungsbild ändert. Die Transparenz (der Alphakanal) bleibt vollständig erhalten.

    Das ist die Technik, die hinter bekannten Diensten wie TinyPNG steckt – der Unterschied besteht darin, dass sie hier über eine Open-Source-Engine in Ihrem Browser ausgeführt wird, sodass Ihre Bilder auf Ihrem Gerät verbleiben und es kein tägliches Dateilimit gibt.

    Warum sollte man es nutzen?

    • Echte Komprimierung (typischerweise 50–70 %), keine Placebo-Neukodierung.
    • Transparenz bleibt erhalten – sicher für Logos, Symbole und UI-Elemente.
    • Im Gegensatz zu Diensten im Stil von TinyPNG gibt es hier keine Upload-Beschränkung – und somit auch keine Begrenzung der Dateianzahl.
    • Einstellbares Farbbudget (16–256) mit Angabe der Einsparungen pro Bild.
    • Unterstützt Stapelverarbeitung, kostenlos, ohne Wasserzeichen.

    Anleitung

    1. Ziehen Sie die PNG-Dateien in das Feld (die Komprimierungs-Engine wird einmalig automatisch geladen).
    2. Behalten Sie 256 Farben bei, um optisch identische Ergebnisse zu erzielen, oder verringern Sie die Anzahl, um die Dateigröße zu reduzieren.
    3. Jedes Ergebnis zeigt die genauen Einsparungen an – klicken Sie auf „Herunterladen“.
    4. Wenn ein fotoähnliches PNG nicht ausreichend verkleinert wird, konvertieren Sie es stattdessen in JPG (siehe „PNG in JPG“).

    Beispiel

    Eingabe

    app-screenshot.png — 980 KB

    Ausgabe

    app-screenshot-compressed.png — 290 KB (−70%), 256 colors

    Die Screenshots und UI-Grafiken lassen sich wunderbar quantisieren; die Farbpalette deckt alle tatsächlich verwendeten Farben ab.

    Nach unseren eigenen Tests

    Für unseren Starttest haben wir ein bewusst anspruchsvolles Bild verwendet: eine PNG-Datei mit einer Größe von 600×400, gefüllt mit 200 sich überlappenden, halbtransparenten Farbfeldern – weitaus unübersichtlicher als ein typischer Screenshot. Bei 256 Farben wurde die Dateigröße von 31,1 KB auf 7,8 KB (−75 %) reduziert, wobei der Alphakanal erhalten blieb. UI-Grafiken aus der Praxis lassen sich sogar noch besser komprimieren, da sie weniger unterschiedliche Farben verwenden als unser Stresstest. Die Kehrseite der Medaille haben wir ebenfalls bestätigt: Fotografische Inhalte weisen bei 256 Farben sichtbare Streifenbildung auf – in diesem Fall sollten Sie stattdessen auf JPG/WebP zurückgreifen, weshalb die Links zum Konverter einen Abschnitt weiter oben zu finden sind.

    Häufige Anwendungsfälle

    • Screenshots von Apps oder Websites verkleinern, bevor sie einem Fehlerbericht oder einer Dokumentationsseite beigefügt werden.
    • Komprimierung eines Logos oder eines Icon-Sets für eine Website, ohne dabei den transparenten Hintergrund zu verlieren, auf den Entwickler angewiesen sind.
    • Die Größe der aus Design-Tools exportierten UI-Mockups reduzieren, bevor sie an das Team weitergegeben werden.
    • Reduzierung des Gewichts einer Reihe von Schnittstellengrafiken für einen Styleguide oder ein Design-System-Repository.

    Häufig gestellte Fragen

    Wie lässt sich ein verlustfreies Format noch weiter komprimieren?

    Indem man auf intelligente Weise einen geringen Verlust in Kauf nimmt: Bei der Quantisierung werden die etwa 256 Farben ausgewählt, die das Bild am besten wiedergeben, und jedes Pixel wird diesen Farben zugeordnet. Bei Grafiken mit begrenztem Farbumfang ist das Ergebnis optisch identisch – technisch gesehen mit Verlust, praktisch jedoch nicht zu unterscheiden.

    Wird die Transparenz die Komprimierung überstehen?

    Ja – der Alphakanal bleibt erhalten, einschließlich halbtransparenter Pixel (Schlagschatten, Kanten mit Anti-Aliasing). Genau das ist für Logos und UI-Elemente erforderlich.

    Wann funktioniert die PNG-Komprimierung nicht gut?

    Was Fotos und sanfte Farbverläufe angeht – diese enthalten Tausende von Farben, sodass bei 256 Farben Streifenbildung auftreten kann. Bei Fotoinhalten lässt sich durch die Konvertierung in JPG oder WebP eine weitaus größere Dateigröße einsparen; genau dafür ist unser PNG-zu-JPG-Konverter gedacht.

    Inwiefern unterscheidet sich das von TinyPNG?

    Dieselbe zugrunde liegende Technik (Palettenquantisierung), ähnliche Einsparungen. Die praktischen Unterschiede: Ihre Dateien werden hier niemals hochgeladen, es gibt keine Beschränkung auf 20 Dateien pro Stapel, keine Obergrenze von 5 MB und keine kostenpflichtige Stufe – denn es gibt keinen Server, der die Arbeit erledigt.

    Welche Farbanzahl soll ich wählen?

    Beginnen Sie mit 256 – das sieht bei fast allen Grafiken optisch identisch aus. Verringern Sie den Wert bei Symbolen und einfachen UI-Elementen auf 64 oder 32, um mehr Platz zu gewinnen; achten Sie dabei in der Vorschau auf Streifenbildung.

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